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3.2 Soziales Wohnen in Maintal

In den letzten Jahrzehnten sind die Einwohnerzahlen von Maintal eher stagniert bzw. sind leicht rückläufig gewesen. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren umgekehrt. Es wurde deutlich, dass auch in Maintal bezahlbarer Wohnraum fehlt. Grundsätzlich herrscht in Maintal wie in den meisten Kommunen des Rhein-Main-Gebiets ein erheblicher Druck auf den Wohnungsmarkt, was zu vergleichsweise hohen Mieten führt.

In Maintal wird es eine zentrale Zukunftsaufgabe sein, preiswerten Wohnraum zu schaffen. Zudem wurde festgelegt, dass bei allen Neubauten eine Sozialbindung bei mindestens 30% der neuen Wohnungen eingehalten werden muss. Bei der Planung werden wir darauf achten, dass keine benachteiligende Sozialstruktur durch Konzentration in einzelnen Mehrfamilienhäusern entsteht.

Die alleinige Fokussierung auf die Forderung nach „bezahlbarem Wohnraum“ reicht jedoch für ein zukunftsfähiges soziales und generationengerechtes Wohnen nicht aus. Wesentliche Eigenschaften der Wohnqualität wie das soziale Miteinander, sowohl im Haus als auch in der Nachbarschaft und im öffentlichen Raum, werden dabei weitgehend übersehen. Das soziale Miteinander lebt von der Kommunikation, vom einander sehen, hören, miteinander sprechen. Wohnungsbau muss deshalb auch dieses soziale Miteinander fördern. Das bedeutet konkret, dass die Aufenthaltsqualität von „öffentlichen Begegnungsräumen“ beispielsweise Flure und Treppenhäuser, Höfe und Gärten aufgewertet werden müssen. Statt toter Autoabstellplätze wollen wir Kommunikationslauben. Die GRÜNEN werden deshalb darauf achten, dass insbesondere beim Bau von Mehrfamilien- und Reihenhäusern diese Ziele angemessen berücksichtigt werden.

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