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1.1 Allgemeines zu Klimaschutz und Energie

Die Bedeutung des Klimaschutzes ist in den letzten fünf Jahren nochmals drastisch gewachsen. Da die Klimaveränderungen sehr viel schneller und deutlicher eintreten als erwartet, haben viele Kommunen den Klimanotstand ausgerufen. Hintergrund ist, dass auch bei uns die weltweite Klimakatastrophe inzwischen deutlich zu spüren ist.

  • Mehrere viel zu warme und zu trockene Jahre reihen sich hintereinander. Die Folgen sind Ernteverluste, Starkregenereignisse, Stürme, Waldschäden und ein Abschmelzen der Alpengletscher.
  • Insbesondere die jüngeren Generationen spüren, dass ihre Zukunft zunehmend bedroht ist und fordern schnelles und wirksames Handeln gegen den Klimawandel. Die Maintaler GRÜNEN unterstützen daher die Ziele der Fridays for Future-Bewegung.

GRÜNE Stadtverordnete in Maintal haben schon sehr frühzeitig das Klimathema in die kommunalen Gremien eingebracht. Durch Initiative und mit Unterstützung der GRÜNEN wurde ein „integriertes Klimaschutzkonzept für Maintal“ und ein beispielhaftes Förderkonzept verabschiedet. Es setzt finanzielle Anreize für die Dämmung von Gebäuden, für energieeffiziente Heizungen und für den Fahrradverkehr.

Ganz aktuell haben die Maintaler GRÜNEN für weitere wichtige Schritte in Richtung klimaneutrale Kommune Unterstützung gefunden.

  • Über die städtischen Maßnahmen, Beschlüsse und Grundsatzentscheidungen zum Klimaschutz wird möglichst jährlich in geeigneter Form auch öffentlich berichtet. Das Klimacontrolling entwickelt ein Konzept zur Information der Bürger*innen.
  • Es wird ein Aktionsplan „Klimaschutz Maintal“ unter Beteiligung von Bürger*innen, Expert*innen, Politik, Unternehmen und Verbänden entwickelt. Zielsetzung ist, die einzelnen Klimamaßnahmen zu strukturieren, die öffentliche Akzeptanz zu erhöhen und Vorhaben schneller zu realisieren.
  • Bis zum Jahr 2030 sollen alle Gebäude der Stadtverwaltung, Bürgerhäuser, Kitas etc. klimaneutral werden. Gleiches gilt für alle städtischen Unternehmen wie Maintal Immobilien Gesellschaft (MIG), Maintal-Werke GmbH (MWG), Stadtverkehr Maintal (SVM).
  • Es wird ein Klimacontrolling aufgebaut. Dieses erfasst die Klimarelevanz einzelner Produktbereiche, prüft Beschlussvorlagen des Magistrates und der Parteien an die Stadtverordnetenversammlung auf Klimawirksamkeit und erstellt bei Bedarf Klimabilanzen. Zum Klimacontrolling gehören auch Klimaverantwortliche in allen Fachbereichen, die Vorschläge zur CO2-Reduzierung einbringen.
  • Alle relevanten Satzungen, Richtlinien und Verordnungen der Stadt Maintal sollen auf Klimarelevanz überprüft und bei negativen Wirkungen sollen klimafreundlichere Alternativen vorgeschlagen werden.
  • Im Rahmen der laufenden Überarbeitung des Klimaschutzkonzeptes werden die bisher beschlossenen Klimaziele für Maintal überprüft und an veränderte Rahmenbedingungen angepasst.
  • In weiteren Einzelbeschlüssen werden deutliche Verbesserungen der Radwege, des klimafreundlichen Wohnens und das Projekt „Ein Baum für jeden Bürger“ verabschiedet.
  • Der Nutzen eines unabhängigen Klimabeirates soll untersucht und das Ergebnis den städtischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt werden. Darin sind auch die möglichen Aufgaben und Arbeitsinhalte eines unabhängigen Klimabeirates darzustellen und zu bewerten.

Diese sehr anspruchsvollen Klimaziele für Maintal können gegenwärtig kaum umgesetzt werden, weil es bisher nur wenige Stellen für diese Aufgaben gibt.

Für die Politik der GRÜNEN bedeutet dies, dass sehr schnell alle notwendigen Stellen zur Umsetzung der beschlossenen Klimaziele geschaffen und besetzt werden!

 
Klimaschutz geht nur
mit Menschen
 

1.1.1 Was wir erreicht haben

  • Vor 25 Jahren ist Maintal Mitglied im Klima-Städtebündnis und in der Hessischen Nachhaltigkeitsstrategie „100 Kommunen für den Klimaschutz“ geworden
  • Fortschreibung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für Maintal
  • Klimaförderprogramm für Maintaler Bürger*innen
  • Die vollständige Übernahme der Maintal-Werke GmbH durch die Stadt Maintal
  • Contracting-Projekte bei der Erneuerung von Heizungen, Photovoltaik etc.
  • Energieberatung für Kunden der Maintalwerke

1.1.2 Was wir wollen

  • Vollständiger Kauf der Netze für Strom, Wasser und Gas durch die MWG
  • Mindestens 50% eigene regenerative Energieerzeugung bis 2030 durch die MWG
  • Zug um Zug Verringerung des Angebotes von Atom- und Kohlestrom-Mix zu Gunsten von realistischen Ökostromangeboten
  • Die Energiekonzepte der MWG für Neubauprojekte müssen 100 % klimaneutral sein
  • Schnellstmögliche Erreichung der Klimaneutralität aller städtischen Gebäude, spätestens bis 2030
  • Förderung des Ausbaus von Solarstrom und Sonnenkollektoren
  • Flächendeckender Ausbau des Ladenetzes für die E-Motorisierung
  • Erstellung eines ökologischen Energiekonzepts für alle öffentlichen Gebäude
  • Entsprechende Initiativen und Vorschläge für Haushalte, Gewerbe sowie eine industriestädtische Begrünungsinitiative mit Bäumen, Büschen und Dachbegrünungen zur Verbesserung des städtischen Mikroklimas. Eine Förderung analog „Frankfurt frischt auf“ ist wünschenswert.
  • Verwendung von Asphalt, der im Sommer die Hitze nicht so stark aufnimmt und reflektiert (höherer Anteil von hellem Schotter im Asphalt) ist wünschenswert

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