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6.1 Allgemeines zur Gleichberechtigung

Gerade in der Zeit der Corona Pandemie ist in fast allen gesellschaftlichen Bereichen – egal, ob in den Familien oder in den systemrelevanten Berufen – sehr deutlich zu spüren gewesen, dass es die Frauen sind, die dafür zu sorgen hatten, dass das System „funktioniert“.

 
Auf Initiative der GRÜNEN wurde 1987 in
Maintal das Frauenbüro eingerichtet – das
Erste im MKK und eines der Ersten in Hessen.
 

Mehr als drei Jahrzehnte kommunales Frauenbüro in der Stadt Maintal haben verdeutlicht, dass durch gezielte Maßnahmen innerhalb der Verwaltung den Anteil der Frauen in Führungspositionen erhöhen konnte, jedoch bedarf es weiterer Aktivitäten, um insbesondere auch für jüngere Frauen und Männer mit Kindern eine gleichberechtigte Teilnahme am Arbeitsmarkt zu sichern.

Die GRÜNEN in Maintal haben zuletzt auch die Anwendung der Gender Mainstreaming-Methode in der Stadtverwaltung und in der Kommunalpolitik durchgesetzt. Dadurch werden alle Maßnahmen und Entscheidungen vorab auf ihre Auswirkungen der Lebensbedingungen von Frauen und Männern überprüft.

Nur so kann es gelingen, dass Politik im Interesse der Frauen integraler Bestandteil aller kommunalpolitischen Maßnahmen und Entscheidungen wird. Das hessische Gleichberechtigungsgesetz verpflichtet insbesondere die Verwaltungsspitze frauenfördernde Maßnahmen einzuleiten und durchzuführen.

Der vom Stadtparlament beschlossene Frauenförderplan sieht die Besetzung höherwertiger Stellen mit Frauen vor, sofern sie dort unterrepräsentiert sind. Die Frauenbeauftragte hat dies zu überwachen und ist an allen relevanten Entscheidungen zu beteiligen.

6.1.1 Was wir erreicht haben

  • Einführung von Gender Mainstreaming in der Stadtverwaltung Maintal
  • Erhalt des Frauen-Nacht-Taxis
  • Finanzielle Unterstützung des Frauenbeirates, insb. Ermöglichung von Öffentlichkeitsarbeit
  • Umsetzung des Frauenförderplanes in der Stadt Maintal

6.1.2 Was wir wollen

  • Eine entscheidende Voraussetzung für eine nachhaltige Frauenförderung ist eine bedarfsdeckende und zuverlässige Kinderbetreuung
  • Fortführung des Gender-Mainstreaming-Konzeptes in Maintal, idealerweise Ausweitung über die Verwaltung hinaus
  • Angebote für Frauen:
    • Langfristige Sicherung der Existenz des Maintaler Frauennacht-Taxis zu sozialverträglichen Preisen (ähnlich den Preisen des ÖPNV),
    • Möglichkeit des online-Erwerbs von Fahrscheinen
    • Stärkere Bewerbung des Frauen-Nachttaxis
    • Aufbau eines überörtlichen Frauen-Nachttaxis
    • Weitere langfristige Sicherstellung der finanziellen Unterstützung für das Frauenhaus in Hanau und die Beratungsstellen Lawine und Pro Familia
    • Ein eigenständiges, angemessenes Budget sowie eine angemessene personelle Ausstattung für das städtische Frauenbüro
    • Kulturangebote für Frauen und Mädchen in Maintal
    • Verabschiedung von verbindlichen Leitlinien zur Sicherung und zum Ausbau gezielter Angebote für Mädchen und junge Frauen in der städtischen Kinder- und Jugendpolitik durch die Stadtverordnetenversammlung
    • Die regelmäßige Pflege des Maintaler Frauenhains durch den städtischen Betriebshof
  • Gewerbe und Beruf:
    • Beratung und Unterstützung von Betrieben mit aktiver Frauenförderung (durch die kommunale Wirtschaftsförderung)
    • Anwerben von Betrieben, die aktive Frauenförderpolitik betreiben
    • Aus- und Weiterbildungsangebote für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund
    • Ermunterung der Betriebe zur aktiven Teilnahme am Girl’s Day

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