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Bünd­nis 90/Die Grü­nen wol­len eine qua­li­fi­zier­te Mehr­heit bei der Stadt­rats­wahl

Pressemitteilung

Nach­dem die Main­ta­ler Grü­nen in den ver­gan­ge­nen Wo­chen die Öf­fent­lich­keit in meh­re­ren Ver­an­stal­tun­gen mit den Kan­di­dat­*innen in­for­mie­ren woll­ten, wur­de gleich­zei­tig über das Ver­hal­ten der Frak­ti­on bei den am kom­men­den Mon­tag statt­fin­den­den Wah­len spe­ku­liert. Da­bei wur­de auch die Fra­ge auf­ge­wor­fen, ob die Main­ta­ler Grü­nen aus tak­ti­schen Grün­den ei­ne Wahl ei­ner Ers­ten Stadt­rä­tin oder ei­nes Ers­ten Stadt­rats ver­hin­dern wol­len.

„Grund­sätz­lich ha­ben wir uns den an­de­ren Frak­tio­nen ge­gen­über da­für aus­ge­spro­chen, Ralf Sacht­leber das Amt kom­mis­sa­risch noch ein Jahr wei­ter­füh­ren zu las­sen um nach der Kom­mu­nal­wahl 2021 eine Per­son zu wäh­len, die das Ver­trau­en ei­ner brei­ten Mehr­heit der Stadt­ver­ord­ne­ten ge­nießt,“ er­klärt die Frak­tions­vor­sit­zen­de Monika Vogel. „Nach­dem nun aber da­rauf be­harrt wur­de, be­reits jetzt die Wahl durch­zu­füh­ren, ist es in un­se­ren Au­gen wich­tig, die­se Po­si­ti­on mit ei­ner mög­lichst brei­ten Mehr­heit zu ver­ge­ben. Bis­her wird al­ler­dings sei­tens SPD, CDU und FDP aus­schließ­lich auf Kan­di­da­tu­ren ge­setzt, die als wich­tigs­te Qua­li­fi­ka­tion die Par­tei­zu­ge­hö­rig­keit mit­brin­gen. Spä­tes­tens nach ei­nem ers­ten Wahl­gang, nach dem nur noch zwei Kan­di­da­tu­ren übrig blei­ben, soll­ten die Frak­tio­nen sich über­le­gen, ob es nicht sinn­voll wäre, die Par­tei­bril­le ab­zu­set­zen und eine brei­te Mehr­heit zu­stan­de zu brin­gen.“

Friedhelm Duch, stell­ver­tre­ten­der Frak­tions­vor­sit­zen­der der Grü­nen, be­stä­tigt die Hal­tung der Grü­nen. „Wir woll­en kei­nes­wegs ver­hin­dern, dass am kom­men­den Mon­tag eine Stadt­rä­tin oder ein Stadt­rat ge­wählt wird, aber eine qua­li­fi­zier­te Mehr­heit soll­te dies schon tun. Ei­nen drit­ten Wahl­gang, der mit einer re­la­ti­ven Mehr­heit da­zu füh­ren könn­te, dass eine Frau oder ein Mann mit 14, 15, oder 16 Stim­men in die­ses Amt kommt, lehnen wir al­ler­dings ab. Es wäre für egal wen ein denk­bar schlech­ter Start, wenn man sich schon am Abend der Wahl mit der Ab­leh­nung ei­ner Mehr­heit der Stadt­ver­ord­ne­ten kon­fron­tiert sä­he. Da­her wer­den wir in die­sem ­- und nur in die­sem Fall - den Ab­bruch der Wahl­hand­lung be­an­tra­gen und die übri­gen Frak­tio­nen auf­for­dern, end­lich in ei­nem kon­struk­ti­ven Dia­log nach ei­ner Lö­sung zu su­chen und eine Per­sön­lich­keit zu wäh­len, die die Un­ter­stüt­zung ei­ner brei­ten Mehr­heit der Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­sam­mlung hat.“



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