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Fähre: Grüne enttäuscht von SPD, CDU und FDP

Pres­se­mit­tei­lung zur Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung am 25.03.2019

„Mit einem Betriebskostenzuschuss von maximal 3.224€ im Monat hätte man kurzfristig den Fährbetrieb wieder aufnehmen können, ein Betrag, der sich im Vergleich zu den Zuschüssen, die beispielsweise unsere innerstädtischen Buslinien benötigen, geradezu lächerlich ist. Die Notwendigkeit der Bereitstellung dieser Infrastruktur ist parteiübergreifender Konsens, warum dann nicht auch hier?“, fragt Hartmut König, Mitglied im zuständigen Fachausschuss, dazu. „Mehrere hundert Bürger*innen, die die Fähre in der Vergangenheit nutzten, müssen seit der Schließung große Umwege in Kauf nehmen. Damit steigt die Verkehrsbelastung unnötig an, zumal viele, die vorher mit dem Rad oder zu Fuß übersetzten, jetzt mit dem Auto fahren dürften.“

„Mit einem Betriebskostenzuschuss von maximal 3.224€ im Monat hätte man kurzfristig den Fährbetrieb wieder aufnehmen können, ein Betrag, der sich im Vergleich zu den Zuschüssen, die beispielsweise unsere innerstädtischen Buslinien benötigen, geradezu lächerlich ist. Die Notwendigkeit der Bereitstellung dieser Infrastruktur ist parteiübergreifender Konsens, warum dann nicht auch hier?“, fragt Hartmut König, Mitglied im zuständigen Fachausschuss, dazu. „Mehrere hundert Bürger*innen, die die Fähre in der Vergangenheit nutzten, müssen seit der Schließung große Umwege in Kauf nehmen. Damit steigt die Verkehrsbelastung unnötig an, zumal viele, die vorher mit dem Rad oder zu Fuß übersetzten, jetzt mit dem Auto fahren dürften.“

Auch Monika Vogel, Fraktionsvorsitzende der Grünen, kann die Entscheidung nicht nachvollziehen: “Alle reden von Umweltschutz oder der Verkehrswende, aber hier hätte man mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln etwas tun können. Statt dessen wird die Vorlage mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt. Nach den Vorstellungen der SPD soll der Magistrat in Verhandlungen mit der Stadt Mühlheim einen Zweckverband zum Betrieb der Fähre gründen. Wir sind dem gegenüber prinzipiell aufgeschlossen, aber das kostet wertvolle Zeit, in der die Fähre weiter stillliegt.“

"Deshalb wäre es in unseren Augen besser gewesen, das Angebot anzunehmen und damit den Betrieb der Fähre für die nächsten Jahre sicherzustellen. Verhandlungen über die Bildung eines Zweckverbands zum langfristigen Betrieb könnte man dann in Ruhe führen. Sollten SPD, CDU und FDP bei ihrer Haltung bleiben, werden wir am kommenden Montag in der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag einbringen“, erklärt Friedhelm Duch dazu.

„Mit ihrer absurden Haltung verschleppen die drei Fraktionen nicht nur die Wiederaufnahme des Fährbetriebs, sondern gefährden darüber hinaus eine Anschubfinanzierung des Main-Kinzig-Kreises, der 50.000€ bereitstellen will, falls Maintal dem vorliegenden Angebot zustimmt. Bei einer Laufzeit bis 2021 bedeutet das umgerechnet auf 24 Monate 1.140 € im Monat, bei einer Verlängerung bis 2022 ergeben sich 1.835 € monatlich. Wenn SPD, CDU und FDP angesichts dieser Größenordnung bei ihrer ablehnenden Haltung bleiben, fällt es uns schwer zu glauben, dass überhaupt ein ernsthaftes Interesse daran besteht, die Fähre wieder fahren zu sehen“, so die Maintaler Grünen abschließend.



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