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Soziales

 

Sozialpolitik in der Kommune wird immer mehr zum Reparaturbetrieb für die Folgeschäden ökonomischer Fehlentscheidungen. Aufgrund der allgemeinen öffentlichen Finanznot wird die Berechtigung einzelner sozialpolitischer Leistungen immer wieder in Frage gestellt. 
Wir GRÜNE bekennen uns zur sozialpolitischen Verantwortung. Dabei liegt unser Schwerpunkt neben dem Kampf um die Erhaltung und Weiterentwicklung sozialpolitischer Errungenschaften in der Forderung und Umsetzung von nachhaltigen und vorausschauenden sozialpolitischen Aktivitäten.
Sozialpolitik, die diesen Namen verdient, sorgt dafür, dass alle Maßnahmen und Angebote auch behinderten Menschen zugänglich sind. Wir haben deshalb bewusst auf einen eigenständigen Abschnitt "Behinderte" verzichtet. Die Behindertenbeauftragten der Stadt Maintal sind auch weiterhin bei allen Vorlagen, mit denen sich der Sozialausschuss und die Stadtverordnetenversammlung befassen, einzuschalten.
Trotz und wegen der knappen Finanzmittel ist es für uns in Maintal wichtig, weiterhin Schwerpunkte im Bereich der Sozialpolitik zu setzen.

Was wir erreicht haben:
· Erhalt und Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes in Maintal 
· Erhalt der Drogenprävention
· Sicherung der Qualität der Tagespflege durch Qualifizierung der Tagespflegepersonen
· Planung des Ausbaus eines Betreuungsangebotes für Kinder unter 3 Jahre
· Längerfristige Unterstützung von LAWINE
· Unterstützung des selbstverwalteten Jugendcafés in Maintal-Dörnigheim
· Förderung und Unterstützung der Partizipation von Kindern und Jugendlichen
· Verbesserung der kinder- und familienfreundlichen Infrastruktur in Maintal 
· Anstoß zur konzeptionellen Weiterentwicklung der Jugendarbeit und Jugendpolitik in Maintal
· Wiederbesetzung der Stadtjugendpflege
· Verbindliche Richtlinien für die Förderung Freier Träger
· Richtlinien der finanziellen Unterstützung von Kindertagespflege

Was wir wollen:

Allgemeines
· Erhalt, Planung und Realisierung von Sozialwohnungen sowie Unterstützung der Schaffung bezahlbaren Wohnraumes in genossenschaftlichen Projekten
· Ermöglichung von generationsübergreifendem Wohnen 
· Schaffung einer Schuldnerberatung
· Sicherstellung und Ausbau der Hilfen für Drogensüchtige, Ausweitung des Methadonprogramms, Erstellung und Umsetzung einer Konzeption für Drogenprävention unter Berücksichtigung der Struktur der einzelnen Stadtteile
· Schaffung von Möglichkeiten zur Verhinderung von Obdachlosigkeit
· Erhalt der Bürgerhäuser und Erarbeitung eines Konzeptes für eine zukünftige bürgernahe Nutzung
· Ausschreibung eines Wettbewerbs „Familienfreundlicher Betrieb in Maintal“

Kinder
· Erweiterung der Betreuungsangebote in Kindertagesstätten durch die verstärkte Einrichtung von altersgemischte Gruppen für Kinder von 0 bis 12 Jahren 
· Bedarfsgerechter Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren
· Übernahme der Grundschulträgerschaft und Verzahnung von Hort und Grundschule
· Ausbau der bedarfsgerechten Öffnungszeiten in den städtischen KITAs
· Erhöhung des Personalschlüssels in den KITAs, Reduzierung der Gruppenstärke
· Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung aller pädagogischen Fachkräfte der Stadt Maintal
· Weitere Öffnung der Kindertagesstätten in den Sozialraum – Orientierung am Umfeld und den Bedürfnissen von Kindern und Familien
· Weiterer Ausbau der Tagespflege und Anwendung der Sozialstaffel beim gesamten Tagespflegeprojekt 
· Förderung und Beratung bei Investitionsvorhaben zur Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen unter finanzieller Beteiligung der Betriebe
· Unterstützung von Grundschulen, die eine Umwandlung in eine Ganztagsschule anstreben
· Finanzielle Beteiligung und Unterstützung der Stadt Maintal bei weiterem Ausbau von Betreuungsangeboten an den Maintaler Grundschulen, enge Kooperation
· Erhalt der Projektzuschüsse für Maintaler Schulen
· Umsetzung der Ziele und Inhalte des „Hessischen Bildungs- und Erziehungsplanes für Kinder von 0 bis 10 Jahren“ 
· Ausbau der Vernetzung von städtischen Einrichtungen zur Kinderbetreuung mit Angeboten von Seniorinnen und Senioren, z.B. Patenschaften/ Großelternservice, handwerkliche Projekte zwischen Kindern und Seniorinnen und Senioren
· Beibehaltung des Ferienpasses für Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren mit sozialer Preisgestaltung
· Umsetzung der Ziele aus der Zukunftswerkstatt „Kinderfreundliches Maintal“, Fortschreibung und Anpassung des Leitbildes an veränderte Strukturen und Bedingungen
· Öffentliche Bolz- und Spielmöglichkeiten für Kinder, Planung mit den Kindern 
· Fortschreibung des Spielflächenentwicklungsplanes
· Rückgewinnung des Straßenraums für Kinder durch Verkehrsberuhigung (Tempo-30-Zonen, Spielstraßen)
· Angemessene finanzielle Ausstattung für Spielplätze in Maintal 
· Einführung einer Kinderfreundlichkeitsprüfung für alle Projekte/ Maßnahmen, die Kinderinteressen berühren
· Schaffung von politischen Mitwirkungsmöglichkeiten für Kinder/ Partizipation von Kindern  
· Weiterführung und Ausbau der erfolgreichen Arbeit des Kinderclubs in Dörnigheim 
· Erhalt der dezentralen Ferienspiele
· Erhalt und Ausbau des Drogenpräventionsprojektes „Das kleine ich bin ich”

Jugend
· Unterstützung von weiterführenden Schulen zum Ausbau zu Ganztagsschulen
· Erarbeitung und Umsetzung eines Konzeptes für Jugendarbeit und Jugendpolitik
· Qualitätsstandards in der Jugendarbeit
· Finanzielle und konzeptionelle Unterstützung des Kinder- und Jugendhauses in Bischofsheim unter freier Trägerschaft
· Ausbau einer Jugendhilfestation unter Mitwirkung der freien Träger und des Kreisjugendamtes
· Öffnung der Schule für/ in die Stadtteile
· Unterstützung des selbstverwalteten Jugendcafés in Maintal Dörnigheim
· Förderung und Unterstützung der politischen Mitwirkungsmöglichkeiten für Jugendliche 
· Erhalt des vorhandenen Beratungsangebotes der Drogenberatung des Vereins Jugendberatung und Jugendliche e.V. sowie der Kinder – und Jugendberatung des Vereins „DIE WELLE"


Seniorinnen und Senioren
· Unterstützung des dezentralen Alten- und Pflegeheimes 
· Erhalt des Seniorinnen und Senioren Office der Stadt Maintal
· Fortführung des städtischen Programms für Seniorinnen und Senioren
· Barrierefreies Maintal, insbesondere durch die Verbesserung der Mobilität älterer Menschen beim Öffentlicher Personennahverkehr und im öffentlichen Raum (z.B. Bordsteinabsenkung, Rampen)
· Vernetzung von städtischen Einrichtungen zur Kinderbetreuung mit Angeboten von Seniorinnen und Senioren, z.B. Großelternpatenschaften, Großelternservice, gemeinsame Aktivitäten von Alt und Jung
· Umsetzung der Ergebnisse des Leitbildprozesses „Älter werden in Maintal“
· Bei der Ausweisung neuer Wohngebiete: Bereitstellung von Wohnungen im sozialen Wohnungsbau, die besonders den Bedürfnissen alter und behinderter Menschen entgegenkommen, sowie generationsübergreifende Modelle. Hierzu gehören „Betreutes Wohnen“, barrierefreies Bauen und generationenübergreifende Modelle („Mehrgenerationenhaus“)
· Bedarfsgerechte Unterstützungsangebote für ausländische Seniorinnen und Senioren


Berichtswesen
Die Stadtverordnetenversammlung befasst sich einmal jährlich mit der Weiterentwicklung des Leitbildes „Kinder- und familienfreundliches Maintal“ sowie dem Leitbild „Älter werden in Maintal“ unter Mitwirkung aller Beteiligten.

Ärztlicher Vertretungsdienst
Wir lehnen das vorgeschlagene Modell durch die kassenärztliche Vereinigung für einen ärztlichen Vertretungsdienst ab. Es ist nicht einzusehen, dass die Maintaler Ärzteschaft nicht bereit ist, einen solchen Vertretungsdienst am Wochenende zu organisieren. Dass die Stadt Maintal für solch einen Vertretungsdienst zahlen soll, ist nicht zu akzeptieren.