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Frauen


Gleichberechtigte Lebensbedingungen für Frauen und Männer in unserer Gesellschaft zu schaffen ist nach wie vor ein zentrales Ziel Grüner Politik. Durch die Initiative der Maintaler GRÜNEN wurde 1987 das erste Frauenbüro in einer Kommune des Main-Kinzig-Kreises und einer der ersten Kommunen in Hessen eingerichtet. Über 20 Jahre Erfahrungen mit dem kommunalen Frauenbüro haben gezeigt, dass die Umsetzung des Gleichstellungsauftrages aus dem Grundgesetz (Art. 3) in kommunaler Verantwortlichkeit einige Veränderungen zugunsten der Maintaler Frauen in Gang gesetzt hat. Die Maintaler GRÜNEN werden sich auch weiterhin konsequent für die Erhaltung des Frauenbüros einsetzen.
Gleichberechtigte Lebensbedingungen für Frauen und Männer zu schaffen ist allerdings nicht alleine Aufgabe der kommunalen Frauenbeauftragten. Vielmehr muss die Umsetzung von Geschlechterdemokratie in der gesamten Kommunalpolitik zentraler Bestandteil bei allen Entscheidungen werden.
Die GRÜNEN in Maintal haben deshalb die Anwendung der Gender-Mainstreaming-Methode in der Stadtverwaltung und in der Kommunalpolitik durchgesetzt. Gender-Mainstreaming anwenden bedeutet, dass alle Maßnahmen und Entscheidungen, die getroffen werden, im Vorfeld zu überprüfen sind, welche Auswirkungen sie auf die Lebensbedingungen von Frauen und Männern haben.
Nur so kann es gelingen, dass Politik im Interesse der Frauen integraler Bestandteil aller kommunalpolitischen Maßnahmen und Entscheidungen wird. Die Umsetzung des Verfassungsgebotes der Gleichberechtigung liegt in der Verantwortlichkeit aller EntscheidungsträgerInnen!

Was wir erreicht haben:
· Anwendung von Gender-Mainstreaming bei der Stadtverwaltung Maintal
· Weiterführung des Frauen-Nacht-Taxis
· Finanzielle Unterstützung des Frauenbeirates

Was wir wollen:
· Fortführung des Gender-Mainstreaming-Konzeptes in Maintal
· Sicherstellung der Existenz des Maintaler Frauen- Nacht-Taxis zu sozialverträglichen Preisen (ähnlich den Preisen des ÖPNV)
· Weitere langfristige Sicherstellung der finanziellen Unterstützung für das Frauenhaus und die Beratungsstellen LAWINE und Pro Familia
· Sicherstellung eines eigenständigen angemessenen Budgets für das städtische Frauenbüro
· Beratung und Unterstützung von Betrieben, die aktive Frauenförderung betreiben (wollen) durch die kommunale Wirtschaftsförderung
· Betriebe anwerben, die Frauenförderpolitik betreiben
· Aus- und Weiterbildungsangebote für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund
· Verabschiedung von verbindlichen Leitlinien zur Sicherung und zum Ausbau gezielter Angebote für Mädchen in der städtischen Kinder- und Jugendpolitik durch die Stadtverordnetenversammlung
· Kulturangebote für Frauen und Mädchen in Maintal
· Fortführung der Frauenarbeit im Stadtteilzentrum Bischofsheim
· Wiederaufnahme des Frauenschwimmens

Für die bei der Stadtverwaltung Maintal beschäftigten Frauen ist seit dem Inkrafttreten des Hess. Gleichberechtigungsgesetzes die gesetzliche Grundlage geschaffen worden, die die Verwaltungsspitze verpflichtet frauenfördernde Maßnahmen einzuleiten und durchzuführen.
Ein vom Stadtparlament beschlossener und zu überwachender Frauenförderplan sieht die Besetzung von höherwertigen Stellen mit Frauen vor, wenn sie hier unterrepräsentiert sind. Die Frauenbeauftragte hat dies zu überwachen und ist an allen personellen Entscheidung zu beteiligen.
Wir werden auch weiterhin auf die konsequente Einhaltung des Hess. Gleichberechtigungsgesetzes in der Stadtverwaltung Maintal achten. Die Frauenbeauftragte ist darüber hinaus an allen Entscheidungen, die im Rahmen der Verwaltungsreform getroffen werden, zu beteiligen. Um dies sicherzustellen, müssen innerhalb der Stadtverwaltung die notwendigen personellen Ressourcen im Frauenbüro erhalten werden.